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EMail Marketing

EMail Marketing zählt zu den am weitesten verbreiteten Formen der Direktwerbungen. Die E-Mail ist zwar schon über 30 Jahren alt, aber E-Mail Marketing nimmt gerade erst so richtig Fahrt auf. Laut Statista hat sich die Zahl der Unternehmen, die E-Mails für die Marketing-Kampagne einsetzen, in sechs Jahren mehr als verdoppelt: setzten 2008 nur knapp 500’000 Unternehmen in Deutschland auf Newsletter, waren es im Jahr 2014 bereits 1’200’000. Die Erklärung hierfür liegt auf der Hand. E-Mail-Marketing erfreut sich einer breiten Akzeptanz bei Verbrauchern, bietet eine hohe Reichweite und ist viel preiswerter als klassisches Direktmailing per Post. Darüber hinaus eignet es sich genauso gut für B2B wie auch für B2C-Geschäftsmodelle, für KMUs und Grossunternehmen.

Ebenfalls lässt sich über E-Mail-Marketing viele verschiedene Kampagnenziele erreichen. Die wichtigsten Zielsetzungen hier sind:
* Zusätzliche Conversions erzielen
* Markenbekanntheit steigern
* Kundenbindung erhöhen
* Neukunden gewinnen

Wenn man es richtig macht, stellt E-Mail-Marketing also ein vielfältiges, effektives und extrem effizientes Marketing-Instrument für Unternehmen aus jeder Branche dar. Macht man es falsch, bringt es allerdings gar nichts – denn dann werden die Mailings nicht einmal geöffnet.Email

Die E-Mail-Marketing-Benchmark-Studie von Inxmail verzeichnet seit Jahren einen negativen Trend bei den Öffnungsraten: 2014 weniger als ein Drittel alles versendeten E-Mails wurde geöffnet. Heutzutage ist mal als Verbraucht fast schon überflutet mit der Anzahl E-Mails, die täglich in die Mailbox eintreffen. Es fehlt dann sowohl an der Zeit wie auch am Interesse, jedes einzelne davon zu öffnen bzw. Zu lesen. Möchte man nicht ein E-Mail von vielen versenden, muss man sich von der Masse abheben – und das erreicht man, indem man seinen Empfängern relevante Inahlte zu optimalen Zeitpunkt pröäsentiert.

Welche Arten von E-Mails gibt es denn nun?

Marketing-E-Mails
Zu den klassischen Marketing-E-Mails zählen z.B. Newsletter, Angebote und Promotion-Mailings, die zumeist in regelmässigen Abständen versendet werden.
Hier ist unbedingt darauf zu achten, dass diese – soweit möglich – personalisiert werden. Dabei sollte dies sicher mit dem Betreff und der Anrede geschehen. Im Betreff kann sogar ein Call-to-Action enthalten sein. Anhand eines gut geführten CRMs sollte es nicht weiter schwierig sein, die Mailings zielgruppengerecht zu verfassen.
Berücksichtig werden sollte auch der Versandzeitpunkt. Gemäss einer Inxmail-Studie ist im B2C-Bereich die Öffnungsrate am Mittwoch und am Samstag am höchsten, während bei B2B-Mails dies eher am Montag ist. Hier lohnt es sich, mit A/B-Tests den optimalen Versandzeitpunkt für jede Zielgruppe zu bestimmen.

Trigger-E-Mails
Diese E-Mails werden aufgrund eines spezifischen Verhaltens des Kunden ausgelöst, z.B.
* Warenkorb-Abbrüche: Wird ein Produkt in den Warenkorb gelegt und dieser stehengelassen, erhält der Kunde eine E-Mail, in der ihm der Warenkorbinhalt noch einmal zum Kauf angeboten wird. Dies könnte auch durch einen passenden Produktevorschlag – also Cross-Selling – noch ergänzt werden.
* Artikel-Abbrüche: Wenn ein Kunde mehrmals ein Produkt angesehen hat, ohne es zu kaufen, oder es seit längerer Zeit auf seinem Merkzettel steht, erhält er eine Mail mit Kaufempfehlungen für dieses oder/und ähnliche Produkte
* Produktneuheiten: Wenn man genau weiss, was dem Kunden gefällt, dann sollte er auch über entsprechende Neuigkeiten spezifisch informiert werden.
* Wiederverfügbarkeit: Wenn sich Kunden einen Artikel anschauen, der gerade nicht verfügbar ist, bekommen sie automatisch eine Trigger-E-Mail zugesendet, sobald er wieder auf Lager ist.
* Geburtstage: An Geburtstage erhält der Kunde ein persönliches E-Mail mit Glückwünschen vom Team und wenn möglich sogar mit einem speziellen Rabatt. Dies stärkt die Kundenbindung zum Onlineshop

Transaktions-E-Mails
Als Transaktion-E-Mails bezeichnet man alle Mailings, die aus Anlass bestimmter Transaktionen wie etwa bei der Eröffnung eines Kundenkontos, als Bestellbestätigung, als Statusmailing, etc. versendet werden. Hier kann empfängerspezifisch nochmals eine Produktplatzierung stattfinden.

Wie eingangs erwähnt, E-Mails gibt es schon lange – und auch schon lange werden diese als Marketing-Instrumente eingesetzt. Jedoch meistens zu wenig personalisiert, so dass die ganze dafür aufgewendete Energie umsonst ist. Es lohnt sich also, hier den Fokus ein wenig zu schärfer und somit den Output zu optimieren.

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