5 Tipps, damit der Lernende nicht gleich nach Start mit dem eLearning wieder aufhört

1. Analysiere die Zielgruppe für das eLearning

Bevor man überhaupt ein eLearning erstellt, müssen folgende Fragen u.a. beantwortet werden: Was sind die Lernziele, welche Sprache und v.a. auf welchem Sprachniveau ist die Zielgruppe (kann z.B. bei Lernenden im internationalen Bereich, d.h. mit ver. Muttersprachen, relevant sein), über welche Kanäle wird auf das eLearning zugegriffen.Zielgruppe

Es könnten also folgende Fragen gestellt werden:

– Spricht man Senior Managers oder Juniors an?
– Haben die Lernenden schon die nötigen Fähigkeiten (technisch, aber auch vom Verständnis her), um überhaupt ein eLearning sinnvoll bearbeiten zu können?
– Wie greifen die Lernenden auf das eLearning zu? Über ein mobile Device oder über den Büro-PC?

2. Mit Text überladen

Erfolgsversprechende eLearnings haben genau das richtige Mass an Text, Grafik und interaktiven Elementen. Zu oft wird der Lernende aber mit Text überschüttet (ein oft gesehenes No-Go auch bei Powerpoint-Präsentationen). Hier liegt die Kunst daran, wirklich nur das Wichtigste zu erwähnen (z.B. definierte Schlüsselbegriffe), für alle weiteren Informationen können dann per Link auf externe Dokumente verwiesen werden.

3. Bilder – weil es einfach Bilder braucht

Es ist ein guter Ansatz, etwas besser durch ein Bild als durch einen Text auszusagen. Aber dann bitte auch ein Bild, welches dazu entspricht. Einfach ein Bild wahllos auswählen und benutzen, nur damit man ein Bild hat?!

4. Die Herausforderung muss stimmen

Was soll genau mit dem eLearning erreicht werden? Sich mit einem Standard vertraut machen, mit einer Theorie vertraut sein, eine Theorie in die Praxis umsetzen oder ein konkretes Problem danach lösen können? Entsprechend müssen Zwischentest oder Abschlussprüfungen darauf basieren. Wird in den Lernerfolgsevaluationen zu viel oder zu wenig erwartet, führt dies nur zur Frustration.

5. Man darf die technischen Anforderungen nicht vergessen.

Wir lesen heute immer mehr über Elemente wie Quizzes, annotierte oder interaktive Lernvideos oder Serious Games. Alles sehr gute Elemente, um den Lernenden zu unterstützen. Aber was bringt es, wenn man hierfür einen Hochleistungs-Internetanschluss braucht, um all die GB downzuloaden? Oder der Büro-PC den technischen Anforderungen gar nicht mehr genügt? Also hier unbedingt auch berücksichtigen, was die technischen Voraussetzungen beim Lernenden sind.

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