Digitalisierung – der Mensch steht immer noch im Mittelpunkt

Kürzlich fand in Zürich die 39. SGO Herbsttagung zum Thema „Gestaltung der digitalen Transformation“ statt. Dabei kamen verschiedene Referenten zu Wort und es stand die Frage im Zentrum, wie sich Organisationen, aber auch Individuen für den Wandel fit machen können.

Nebst reinen Input-Referaten fanden auch in kleinerem Rahmen Workshops statt.
Dabei wurde ein Workshop zum Thema FinTech durchgeführt, also wie die Digitalisierung Einfluss auf den Banken-Sektor hat.
Als Eröffnung zu diesem Workshop hielt Prof. Dr. B. Koye ein Kurzreferat. Es ist absolut klar, dass bei der Digitalisierung die Technik und Prozesse eine zentrale Rolle spielen – dies scheint jedem wohl einleuchtend zu sein. Prof. Dr. Koye verwendete dabei eine Grafik, um die verschiedenen Bereiche aufzuzeigen, welche durch die Digitalisierung beeinflusst werden bzw. welche es bei einer Implementation einer Digitalstrategie zu berücksichtigen gibt.

digitalisierung
Dabei steht im Mittelpunkt ganz klar der Kunde – man könnte hier auch das Wort „Mensch“ hinsetzen. Trotz aller Technik und Prozessoptimierung sollte immer die Frage im Raum stehen, was der Mensch braucht, was ihm einen Mehrwert erbringt. Aber es muss auch berücksichtigt werden, wie der Mensch damit umgeht. IT-Hardware oder neue Applikationen sind einigermassen rasch implementiert. Aber die Frage ist, ob auch der Mensch (z.B. Mitarbeiter) schlussendlich damit umgehen kann und möchte. Hier kommt das Thema Veränderung auf. Wenn immer etwas Neues eingeführt wird, ist die Chance gross, dass man damit auf Widerstand tritt. Sprüche wie „never change a running System“ und „früher ging es doch auch“ sind dabei ganz normal.

Wichtig ist, dass man sich bei aller Digitalisierungs-Bestrebungen immer darüber im Klaren ist, dass der Mensch im Zentrum steht. Er darf nicht vernächlässigt werden. Dabei muss man mit Widerständen rechnen und schon von Anfang an sich im Klaren sein, mit welchen Tools dem Menschen durch die Veränderung geholfen werden kann. Erst dann können Digitalisierungen auch erfolgreich vollzogen werden.

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